Die Hilfe der Franziskaner in Syrien


Die "Kustodie des Hl. Landes" umfasst Syrien, den Libanon und Jordanien.
Von dort kommen immer wieder erschütternde Nachrichten. Der Anteil an Christen ist in Syrien von ehemals 15% auf unter 3% zurückgegangen. Innerhalb von nur vier Jahren ist ein ehemals tolerantes und blühendes Land in Anarchie versunken. Viele Christen wurden Opfer von Piraterie, wurden verschleppt und anschließend getötet und ins Meer geworfen.
Es wird wahllos auf Schulen, Kirchen, Privathäuser und Straßen gebombt, auch Klöster in der Nähe von Aleppo sind bereits total zerstört worden. Als Kirche haben Christen keinerlei Macht, sich aufzulehnen oder zu wehren.
Den verbliebenen 9 Franziskanern vor Ort bleibt nur, sich in Einzelaktionen um die Menschen in ihrem Gebiet zu kümmern und als Beistand zu bleiben.
Insgesamt unterstützen sie rund 1200 Familien mit Lebensmitteln und Medikamenten, sorgen sich um verwaiste Kinder und helfen Alten und Kranken, wenigstens ein Dach über dem Kopf zu bekommen.
Notdürftig werden Brunnen repariert und neue Brunnen gebohrt, denn im vergangen Jahr gab es weniger als die Hälfte des üblichen Regenwassers.
Die Franziskaner tun dies ohne Ansehen der Person und ohne Nachweis einer Religionszugehörigkeit.
Diese Hilfe ist nur möglich, weil es Christen aus aller Welt gibt, die die Helfer mit ihrem Gebet aber auch mit z.T. großzügigen finanziellen Zuwendungen unterstützen.
 
Die Gelder gehen über Jerusalem und kommen zu 100% an, es gibt keine weiteren Verwaltungskosten. Immer wieder gelingt es, in Telefonaten an die Deutsche Zentrale in Werl von kleinen, ermutigenden Erfolgen zu berichten und den Spendern für ihre Hilfe zu danken.
 

Pater Christoph Kreitmeir

Der Syrienkonflikt wird von Tag zu Tag grausamer. Vielen ist die Flucht gelungen. Der größte Teil der Bevölkerung verbleibt jedoch im Land und sieht sich mit immer größeren Problemen konfrontiert: die anhaltenden Kampfhandlungen hinterlassen eine zerstörte Landschaft, Brot ist nicht mehr erhältlich, Aleppo, Damaskus und andere Orte sind zu Geisterstädten verkommen. Wer auf der Suche nach Lebensmittel seine Wohnung verlässt, läuft Gefahr nie wieder zurück zu kehren.....(Pater Christoph Kreitmeir)

Besuchen Sie die Internetseite von Pater Christoph und erfahren Sie mehr über die Arbeit der Franziskaner in Syrien.

Kontakt: E-Mail



 


Die Franziskaner im Kloster Vierzehnheiligen



Franziskanerkloster
Vierzehnheiligen 2
96231 Bad Staffelstein
Tel: +499571 / 9508-0
Fax: +499571 / 9508-45
E-Mail


 


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